Kinzigradtour des Radwanderclubs "Bergab"
Alzenau - Hasselroth

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Tourenbeschreibung der "Kinzigtour" von Sterbfritz bis Hanau am 17. August 2002

 

Diese Tour wurde kurzfristig und als Eingewöhnungsübung für die kommende Maintour eingeschoben.

Treffpunkt war um 7.00 Uhr bei den Müllers in Hasselroth. Dort stellten wir unsere Autos ab und nachdem wir die Fahrräder beladen hatten, fuhren wir zum Bahnhof nach Langenselbold. Um 8.05 Uhr bestiegen wir den Zug Richtung Fulda. Die erste Bahnstrecke führte uns von Langenselbold bis nach Flieden. Dort stiegen wir aus (mit einigen Hindernissen, da der Zug mit Fahrrädern mitlerweile übervoll war) und warteten auf den Anschlußzug Richtung Gemünden, der auch pünktlich um 9.10 Uhr einlief. Weiter ging die Fahrt bis nach Sterbfritz, wo wir ca. 9.30 Uhr eintrafen.

Angekommen in Sterbfritz bestiegen wir bei strahlendem Sonnenschein und wolkenlosem Himmel die Räder und fuhren zur "Kinzigquelle", die nur einige Minuten weiter am Ortsausgang lag. Nachdem wir diese bildlich festgehalten hatten fuhren wir los, (natürlich immer nur bergab) die Kinzig entlang Richtung ihrer Mündung.

Die Streckenlänge sollte von der Quelle bis zur Mündung etwa 77 km betragen. Da wir jedoch nicht bis nach Hanau fahren wollten, sondern kurz zuvor nach Hasselroth zu unserem Ausgangspunkt zurück wollten, schätzten wir die Gesamtstrecke auf ungefähr 65 km.

Für diese Distanz schätzten wir als reine Fahrzeit ungefähr 4,5 Stunden ein.

Die Strecke war optimal ausgeschildert ( Radweg R 3) und die Radwege waren zum größten Teil optimal.

Nach den Ortschaften Ramholz; Vollmerz und Herolz, kamen wir nach Schlüchtern. Dort legten wir eine kurze Vesperpause ein. Bei einem "LKW" (Leberkäsweck) aus der Metzgerei und einem Kaffee ging es weiter über Niederzell nach Steinau. In Steinau besichtigten wir die Altstadt und das Schloß, sowie das "Gebrüder Grimm Haus". Nach einer kurzen Trinkpause am Märchenbrunnen und einer Pinkelpause (ein Lob der Gemeinde, die öffentlichen Toiletten in am Schloß Steinau waren sehr sauber und einladend, wir sahen auch schon anderes).

Weiter ging es am Kinzig-Stausee entlang nach Bad Soden und nach Wächtersbach. Nach Neuwirtheim kamen wir in Gelnhausen an. Mittlerweile war es über 30° C heiß und der Trinkwasservorrat war aufgebraucht. Wir beschlossen nach der Besichtigung der "Kaiserpfalz" erst einmal unseren Flüssigkeitshaushalt wieder in Ordnung zu bringen. Direkt an der Außenmauer der Kaiserpfalz war eine kleine Kneipe, ich glaube sie hieß "Burgschoppe", dort fielen wir ein und bestellten Wasser und Radler. Als wir bezahlen wollten, stellten wir fest, daß wir in der Wahl der Gaststätte auf Wucherer gestoßen waren. Wir sollten für drei Getränke 8,60 € bezahlen. Für ein Radler 0,5l nahmen die 2,80 € und für ein Wasser (minderer Qualität) 0,4l ganze 3,--€. Ich finde, das sollte einmal den Aufsichtsbehörden mitgeteilt werden, denn wenn man für ein Wasser schon mehr bezahlen muß als für ein Bier, dann ist wohl einiges nicht mehr in Ordnung in unserem Land. Auch die Stadt Gelnhausen macht sich mit solchen Wucherern bei den Touristen keine Freunde. Versöhnt wurden wir wieder am unteren und oberen Markt, wo wir für weniger Geld, mehr und bessere Qualität erhalten haben.

Nach diesem negativen Erlebnis ging die Fahrt weiter, am Flugplatz vorbei, durch die Kinzigauen Richtung Hasselroth.

Dort kamen wir um ca. 17.30 Uhr ziemlich erschöpft und ausgedörrt an. In unserer Stammkneipe erholten wir uns bei einem guten Mahl und kalten Getränken. Und nachdem wir dann später die Fahrräder wieder aufs Autodach geschnallt hatten, ging es wieder nach Hause.

Alles in allem hatten wir wieder eine schöne Tagesfahrt hinter uns. Die Regenklamotten hatten wir zum Glück umsonst mitgeschleppt und einen Platten hatte auch niemand. Alle meinten: "Die Fahrt war gelungen"!

 

Hans Ritter

 

 

Fazit des 4. Tages, 63 km, glücklich zu Hause.

Einstimmige Meinung nach 4 Tagen und ca. 240 km, eine sehr schöne, ereignisreiche, lustige und gelungene Radtour.

Ende des Berichtes.


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