Skitour nach Val di Sole

Vom 12. bis 19. Februar 2005

mit der Skischaukel Folgarida, Marilleva, Madonna di Campiglio im Trentin in Italien.

 

Die Fahrt wurde organisiert und durchgeführt durch den „1.SCWilli Hörstein“ und „SPORT65“ aus Weinheim. Die Anreise mit einem ****Clubbus durchgeführt war sehr angenehm. Zielort war Dimaro im Val di Sole mit dem dortigen „Hotel Vittoria“.
Es ging los am Freitag den 11.02. 23:00Uhr ab dem Parkplatz Räuschberghalle Hörstein. Von da aus fuhr der Bus nach Weinheim, um dort die andere Hälfte, die Mitfahrer von „Sport65“ abzuholen. Nachdem auch dort alles verladen war ging es mit drei Fahrern ab in Richtung Italien. Die Straßen waren frei und das Wetter war uns wohl gesonnen, so daß wir um ca. 10:00 Uhr in unserem Hotel ankamen. Unterwegs spendierte „Sport65“ noch Kaffee und Kuchen. Da die Zimmer noch nicht fertig waren eröffneten wir die Bar mit einem Bier. Jedoch stiegen alle schnell auf einen guten Schluck Rotwein um, da das Bier unverschämt teuer war..

Nachdem die Zimmer bezogen waren und die Skipässe vorlagen, zog es die ersten schon mal auf die Pisten. Die meisten jedoch genossen das schöne Wetter und machten sich erst mal daran mit einem Spaziergang den Ort und die Gegend zu erkunden.

Abends nach dem Essen saßen die meisten, wie dann auch an den folgenden Tagen, in der Bar zusammen und ließen das Tagesgeschehen Revue passieren.

Mit dem Hotel-Shuttlebus ging es am nächsten Morgen ab 8:20 Uhr hoch in die Skiwelt der Brenta-Dolomiten. Eine halbe Stunde und acht Serpentinen später waren wir da, die Talstation Folgarida war erreicht. Oben angekommen waren wir in unserer Welt. Die Pisten waren wie erwartet sehr gut präpariert, obwohl es dort seit dem 26.12.04 schon nicht mehr geschneit hatte und sich dies auch die nächsten Tage nicht ändern sollte.


Von „SPORT65“ stellte sich Jürgen und Heiko und vom „1.SC-Willi“ Roger zur Verfügung, um die verschiedenen Gruppen, die je nach dem Fahrkönnen der Einzelnen gebildet wurden, zu führen und sie zu betreuen. Dies funktionierte so gut und gefiel uns so gut, daß die meisten für den Rest der Woche auch in den Gruppen blieben. Leider mußte Jürgen bereits am Mittwoch, wegen betrieblicher Probleme Zuhause, und seine Gruppe auf die restlichen beiden aufgeteilt werden.

Mit allerlei Unternehmungen, viel Spaß und Gaudi hielten diese dann zusammen bis zum Ende. Trotz einer Knieverletzung konnte Heiko nichts von seiner übernommenen Aufgabe abhalten, es hatte sogar noch den Vorteil für uns, daß wir nun endlich mal ein wenig öfter einen Zwischenstop in einer Hütte machen konnten um Bombardino zu tanken.

Nach anfänglichen Heizungsproblemen mit dem Hotelbesitzer, die Heiko auch für alle zufriedenstellend lösen konnte, hatten wir alle viel Spaß auf der Piste und abends im Hotel. Für besondere Verdienste, ob positiv oder negativ, wurden abends immer die Glocken des Tages vergeben, die ab da 24 Stunden getragen werden mußten.

 

Sogar unseren Hausherrn traf es, doch auch ihn erwischte man nicht ohne Glocke, denn sonst hätte dies eine Runde für alle gekostet. Dijenigen die noch nicht genug ausgepowert waren liesen es sich nicht nehmen der Disco nebenan einige Besuche abzustatten.

Am Mittwoch sorgte Heiko abends in der Bar mit einem Quiz über das Skigebiet für geschäftiges Treiben. In vier Gruppen aufgeteilt versuchten die Teams sich gegenseitig zu übertrumpfen und alle 15 Fragen richtig zu beantworten, was natürlich nicht abging ohne sich gegenseitig auf die Schippe zu nehmen.
Donnerstags nach dem Abendessen sollte ein Bilderabend stattfinden, an dem die besten Bilder der Tour prämiert werden sollten. Es stellte sich heraus, daß die Anzahl der vorgestellten Bilder so groß war, daß ein Sieger unmöglich festgestellt werden konnte. Es hätte den Zeitrahmen bei weitem gesprengt. Man belies es dabei, die Bilder einfach über Laptop anzuschauen. Es wurde wie so oft ein langer Abend, bei dem macher Liter Rotwein vernichtet wurde.

 

Für den Freitag Abend organisierte Heiko einen Bowlingabend im nahegelegenen Bowlingcenter. Viele nahmen daran teil und so wurde auch dieser Abend ein voller Erfiolg.

Am Samstag wurde noch Ski gefahren bis 15:00 Uhr und anschließend im Hotel geduscht, bevor es wieder ab 18:00 Uhr auf die Heimreise ging.
Das Fazit war: Alle Teilnehmer waren in bester Stimmung über den gelungenen Urlaub und das beste war, daß nicht einer wegen einer Verletzung ausgefallen war. Als wir über den Brenner fuhren fing es an zu schneien und hörte auch nicht mehr auf. Durch eine tief verschneite Winterlandschaft kamen wir schließlich weit nach Mitternacht in Weinheim an und verabschiedeten uns herzlich von unseren Weinheimer Freunden. Der Rest der Gruppe wurde mit dem Bus weiter nach Hörstein transportiert.

Zum Schluß möchte ich mich noch mal bei allen Organisatoren und Mitfahrern herzlich bedanken. Ihr wart eine prima Gruppe und so mancher hat liebe und nette neue Freunde gefunden, mit denen man sich auf irgend einer Fahrt wieder gern treffen würde.

Hans Ritter