Skitour nach Gosau Skiregion „Dachstein West“

Vom 10. bis 14. März 2005

 

 

Wieder einmal, wie schon die letzten Jahre, zog es uns nach Gosau zu Traudi & Fritz Pachler. Da die Schneeverhältnisse Super waren und das Wetter Sonne versprach, freuten wir uns auf ein paar schöne Skitage.

Los ging es am Donnerstag früh um 3:30 Uhr ab Alzenau. Die Autobahn war frei und so ging es flott bis München voran. Ab Ingolstadt fing es an zu schneien und der Schnee fiel immer dichter. Um München herum ging es wegen des einsetzenden Berufsverkehrs ein wenig träge, trotzdem beschloss unser Fahrer Willi erst einmal das neue „Allianz-Stadion“ zu umfahren und aus der Nähe zu begutachten. Wieder auf der Autobahn Richtung Salzburg waren die Strassen trotz heftigeren Schneefalls wieder einigermassen frei, doch kurz nach der Grenze zu Österreich ging plötzlich gar nichts mehr. Über Verkehrsfunk erfuhren wir, dass die Tauernautobahn wegen eines Lawinenabganges gesperrt ist und prompt stauten sich die LKW zweispurig zurück. Mit viel Glück konnten wir uns zwischen ihnen hindurch auf den Standstreifen zur Ausfahrt Golling retten.


Auf der Landstrasse angelangt, lag der Schnee schon reichlich auf der Straße und vor der Auffahrt zum „Pass Gschütt“ mussten wir die Schneeketten aufziehen. Auf beiden Seiten der Fahrbahn nahm die Schneehöhe mit jedem Kilometer mehr zu und als wir um 11:00 Uhr, nach 7 ½ Stunden, in Gosau einfuhren lag die weiße Pracht fast zwei Meter hoch.

Blick von der Pension zum Gosaukamm

Traudi erwartete uns schon mit einem herzhaften Frühstück und wir hauten kräftig rein.
Als wir ausgepackt und uns umgezogen hatten ging es an die Liftstation zum Hornspitz, wo wir unsere Skipässe holten.

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Schneehöhe im Hof der Pachlers .................................Mittelstation Hornspitz in Sicht

Um 13:oo Uhr saßen wir im Sessellift, der uns auf den Berg brachte. Oben angekommen staunten wir nicht schlecht. Fast drei Meter hoch lag dieser Stoff aus dem unsere Träume sind. Es hatte so viel geschneit, dass das Pistenpersonal nicht nachkam mit dem Präparieren und deshalb die Piste in Richtung Zwieselalm gesperrt war. Später erfuhren wir, dass die gesamte Zwieselalm mit Aufstiegshilfen gesperrt war, weil nichts mehr ging.

An diesem Tag genossen wir die restlichen drei Stunden noch auf unseren Brettern, obwohl stetiger Schneefall und leichter Nebel nicht viel Sicht zuließen.


Der Tagesabschluss war bei „Milli“ in der „Zeishofalm“.

die Zeishofalm

Sie erkannte uns sofort wieder trotz der vielen ein- und ausgehenden Gäste (wir hatten wohl einen schlechten Eindruck bei Ihr hinterlassen, anders kann ich mir das nicht vorstellen).

Nach der Abfahrt gegen 17:00 Uhr, einer warmen Dusche, etwas Ruhe und einem kräftigen Abendessen im „Gasthaus Echo“ saßen wir dann noch mit den anderen Gästen und Traudi bei einigen Schnäpsen und Bieren zusammen. Fritz konnte leider nicht dabei sein, da ihm wegen Lawinenabgang die Heimfahrt versperrt war und er deshalb im Betrieb übernachten musste (für drei Nächte). Nach genügend Bieren und Zirbenschnaps ruhten wir selig in den Betten, bis um kurz vor 8:00 Uhr der Wecker klingelte.


die absolute Traumansicht

Draußen schien die Sonne und der Gosaukamm leuchtete in seiner unnachahmlichen weise und verkündete einen traumhaften Skitag. Nach dem reichhaltigen Frühstück verließen wir unsere „Pension Pachler“ und fuhren mit dem Auto zur Liftstation. Kurz nach 9:00 Uhr standen wir auf dem Gipfel und tranken unseren „Start-Willi“ aus dem Flachmann.

Der Tag war Super, auch die Fahrt zur Zwieselalm war wieder möglich, und so konnten wir, nach einer Mittagsrast in der „Rottenhofhütte“ im Riedelkar, die Fahrt bis nach Annaberg im Tiefschnee und auf frisch präparierten Pisten geniesen.

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zurück von Astauwinkel zum Riedlkar .......................................................Ein Traum von Landschaft

Der Abschluss war wie schon am Vortag und auch in den nächsten Tagen bei „Milli“. Am Abend, auch Fritz konnte wieder Nachhause fahren, wiederholte sich der Abend mit Zirben, da wir mit Fritz noch keinen Begrüßungstrunk genommen hatten. Kurz vor Mitternacht ging es dann doch etwas müde in die Kojen.

Der Samstag war leider bewölkt und die Sonne lies sich nur wenig sehen und am Nachmittag fing es dann auch noch an zu schneien an. Dies alles hinderte uns aber nicht im geringsten daran, dass es ein schöner Skitag für uns wurde. Die schönste Tour war die nach Annaberg. Die Piste war ein Traum in weiß, ideal präpariert und griffig. Mittagsrast legten wir auf der „Edalm“ ein. Leider konnte man nicht im Freien sitzen, da die Sonne nicht durch die Wolken kam. Auch waren sehr viele Skifahrer aus der Umgebung auf dem Berg und so konnten wir nicht einmal unseren Abschluss in der „Zeishofalm“ machen, da diese restlos überfüllt war. Doch an der Mittelstation in den „Gosaustuben“ kamen wir dann doch nicht vorbei und so verließen wir den Berg auch an diesem Tag nicht ohne „Apres-Ski“. Da es am nächsten Tag Sonne geben sollte, gingen wir alle zeitig ins Bett, damit wir wieder fit in den Tag starten konnten.

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die Rottenhofhütte ..........................................................hoch zum Hornspitz

Der Sonntagmorgen war am Anfang noch etwas wolkig, doch im Laufe des Morgens änderte sich das und die Sonne kam mit ganzer Kraft durch, so dass wir ganz schön ins schwitzen kamen. Diesmal klappte es wieder mit unserer Stammhütte und nach einigen Schoppen bestellten wir für den Montag, unseren letzten Skitag, bei „Milli“ zum Mittag ihre viel gelobten, hervorragenden „Lammspieße“.

Den Montagmorgen, wieder mit strahlendem Sonnenschein nutzten wir noch einmal so richtig aus. Diesmal war die Familienabfahrt zur Gondelstation die beste Piste am Morgen, doch es machte sich schon die Wärme und die Sonne bemerkbar und die Piste wurde bei jeder weiteren Fahrt weicher und weicher.


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die Zeißhofalm

Am Mittag dann bei unseren Lammspießen und einem letzten Schoppen, ließen wir die Tage noch einmal Revue passieren und bedauerten, dass wir das schöne Gosautal schon verlassen mussten.

Nach der letzten Abfahrt und einer letzten Dusche in unserer Pension, packten wir unsere Habseligkeiten zusammen und ab ging es Richtung Heimat. Die Straßen waren wie erwartet frei, das Wetter war trocken und so kamen wir ohne Probleme gegen 21:00 Uhr in Alzenau an.

Fazit: Der viele traumhaft schöne Schnee und Traudi & Fritz sorgten wie jedes Jahr wieder dafür, dass es für uns ein wunderschöner, erlebnisreicher und aktiver Skiurlaub wurde. Auch trug unser täglicher gemütlicher Abschluss in der urigen Skihütte bei „Milli“ auf der „Zeishofalm“ dazu bei, dass diese Skitage uns noch lange in guter Erinnerung sein werden. Fest steht nur: Im nächsten Jahr geht es wieder hin und dann ein wenig länger!

Hans Ritter

Für dijenigen, die unsere Superpension in Gosau mal besuchen möchten, hier die Webseite, Email & Adresse:

Pachler Gertraud
A-4824 Gosau
Tel:+43-6136-8630
Fax:+43-6136-863012
email:pension.pachler@aon.at

Webseite: http://www.interaktive.com/Regionen/Gosau/hotels/pachler/